Kenner und Fachwelt bemerken, dass es Vorteile bringt, Obstbäume möglichst jung bzw. direkt an der Stelle aufzuschulen, an der sich die Sämlingsunterlage gebildet hat.
Für die Millionen Diabetiker in Deutschland, aber auch für alle, die genug versteckten Zucker konsumieren, kann es interessant sein zu wissen, dass der Zuckergehalt in Äpfeln jenseits bestimmter Standard-Supermarkt-Sorten stark variiert.
Gerade Äpfel oder Birnen werden nach einem Geschmacksversuch direkt vom Baum vorschnell verschmäht, weil nicht bekannt ist, wann sie pfückreif sind bzw. ob sie zu einem bestimmten Zeitpunkt genussreif vom Baum geerntet werden können.
Es gibt „diploide“ und „triploide“ Sorten. Erstere sind als Pollenspender in der Lage, andere zu bestäuben, Letztere gelten dagegen als „schlechte“ Pollenspender.
Wendy, die Tochter von Obstbauer Anthony C. Wijcik, entdeckte in Kanada 1963 einen ungewöhnlich steilen, schlanken Ast auf einem Apfelbaum der Sorte McIntosh. Das war der Ursprung des Säulenobstes.
Der Lehrpfad Streuobst 2.0 Heroldingen war Jahre vor seiner Beschilderung ein Hauptanlass der Entstehung zahlreicher Zeitungsartikel über etliche Obstsorten, wie sie im Landkreis Donau-Ries vorkommen.